chris on ice

11 Wochen Nationalparkarbeit in Island

Out now!

Góðan daginn!
Ich bin’s nochmal.

Diesen/Dieses Blog gibt es jetzt mit zahlreichen zusätzlichen, atemberaubenden Farbabbildungen und einem ausgefuchsten, ganz feinen Layout als 316-seitiges PDF für modernes elektronisches Lesen bei epubli.

Eine nahezu unerschwingliche, sündhaft teure Hardcover-Druckversion wird im Verlag blurb angeboten.
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Viel Spaß, schönes Jahr und bis später,
chrisonice

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Wäre dieses Weblog ein Buch, dann wäre das jetzt der Epilog.
Den überspringt man ja gerne. In diesem Fall aber bitte nicht. Ich rede jetzt auch gar nicht viel, sondern verweise nur auf ein paar schöne Fotoerinnerungen aus diesem Sommer und sage Takk fyrir! für die moralische Unterstützung!

Bless!

www.intothewide.com

Bett und Baumwolle

Yo. Zurück.
Im Bett geschlafen. In der Küche gegessen. Von einem Raum in den anderen gegangen. Echte Baumwolle getragen. Einen Computer angemacht, Fahrrad gefahren, Wäsche waschen und Geschirr spülen lassen  – Absolut verrückt!
Kann ne Weile dauern, bis das wieder “normal” wird…

Danke für die ganzen Willkommensgrüße wie z.B. die hier gezeigte Postkarte. So schön!

Sobald ich meine 2 bis 3 Fotos von Island sortiert habe, werde ich mich hier noch einmal melden. Vielleicht auch vorher schon.

Euer Bartungeheuer (nicht mehr ganz so schlimm)

 

Vermissland

Ok, das war’s also. Ein grandioser isländischer Sommer ist zu Ende. Wir sitzen im Bus zum Flughafen. :cry:

Die letzten Tage haben wir im Nordwesten verbracht und einige verrückte Leute und Seelöwen kennen gelernt. Dem Regen im Süden sind wir zwar erfolgreich entkommen, aber dafür hatten wir orkanartigen Wind und eine Frostnacht mit Temperaturen unter -5 Grad. Hotpots haben uns warm gehalten.

Jetzt freue ich mich auf Baumwolle, eigene Küche, Bett, normale Schuhe und natürlich auf Euch.
Island vermisse ich aber jetzt schon.

Bless bless.

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Fernwanderer

Nachdem ich meinen letzten Treppenstein gesetzt und mit Laura eine wunderschöne Warm-up-Wanderung zum Eyjafjallajökull-Vulkan gemacht habe, waren wir bereit für das Große: den Laugarvegur.

Der weltberühmte, 50 Km lange Fernwanderweg führt in 4 Tagen durch das sehr abwechslungsreiche isländische Hochland. Sonntagswanderer machen den Weg von Nord nach Süd. Wir andersrum. Bergauf, bergab bis hoch auf 1100 m und dann wieder auf 600 m.
Normalerweise wird man für die Plackerei reichlich belohnt. Ausblicke über das ganze Hochland, Berge in allen möglichen Farben und Schwefelfelder entschädigen die mitunter sehr zermürbenden Anstiege. Leider ist die Belohnung ausgeblieben und es gab stattdessen dicke Nebelfelder und zwei Tage Dauerregen. Am Ziel in Landmannalaugar war nichts mehr trocken. Höchstens die Laune. Immerhin gabs dann einen heißen Hotpot als Trostpflaster.
Auch wenn wir den letzten Teil der Wanderung nicht so richtig genießen konnten, sind wir froh und stolz es gemacht zu haben. Chakka!

Inzwischen sind wir auf den Weg in den Nordwesten. 50% freiwillig. 50% Wetterdruck.

Danke für die lieben Kommentare und nordische Grüße an Euch alle!
Yeti & Laura

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Chris so nice (Pt.2)

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Þórsmörk

Eine Woche hinter den Bergen vom Naturschutzgebiet Lónsöræfi ist leider vorbei. Völlig abgekapselt: 1 Stunde Jeep-Fahrt mit mehreren Flussdurchquerungen, 1 Stunde Fußmarsch (inkl. Essen und Werkzeug). Keine Verbindung zur Aussenwelt, außer ein Satellitentelefon und ein Radio.

Auf dem Weg vom Hochland hierher haben wir unsere Task Force mit Amy aus Schottland erweitert und unsere Essensvorräte aufgestockt. Außerdem die total schöne Küstenfahrt vom Süden in den Osten genossen. Maximalgeschwindigkeit in Island 90 Km/h – layed back.

Unnúr, die Rangerin von Lónsöræfi betreut im Sommer 2 Wanderhütten, sucht neue Wanderwege, berät Wanderer und kümmert sich um alles was sonst noch so anfällt. Traumjob sozusagen. Mit ihr haben wir uns eine kleine Hütte geteilt, zusammen gekocht, geschnackt und auch ein “bisschen” gearbeitet.

Unsere undankbare Aufgabe bestand darin, einen Rohrgraben und ein Loch für eine passive Kläranlage auszuheben. Das Loch sollte 3x4x2,8 m sein. Wir haben es immerhin bis zu 1,3 m Tiefe geschafft. Ab hier braucht man anderes Werkzeug und frische Arbeiter – nächstes Jahr.
Außerdem haben wir eine schöne Steintreppe zwischen den beiden Hütten angelegt. Vielleicht nicht die sinnvollsten Aufgaben zum Thema Umweltschutz, aber immerhin ein Plus für Unnúr und eine herrliche Zeit für uns – wenn auch anstrengend.

Nach einer Woche praller Sonne sind die Furten auf der Rückfahrt eher zu Bootsfahrten geworden, aber da wir zum Glück nicht selber fahren mussten, sind wir trocken geblieben (im Gegensatz zu anderen Überquerern).

Für die letzte Woche ist noch einmal alles anders. Dario mein Kollege der letzten 2 Wochen nimmt meinen Platz ein und geht zu meinem alten Team, das jetzt wieder in Ásbyrgi ist. Ich nehme ab morgen seinen Platz in Þórsmörk ein und werde da Laura erwarten, damit wir nächstes Wochenende unsere viertägige Fernwanderung ins einzigartige Landmannalaugar starten können!

:D :D :D

Já, Já.

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Marsoase

Ein kurzes Hallo von einer Tanke mit Wlan auf unserem Weg zum nächsten Einsatzort. Das Hochland ist eine Marslandschaft mit farbenreichen Oasen und faszinierenden Fernblicken.

In den letzten Tagen haben Roger, Dario und ich die Wüste durchkämmt, Strassen gesperrt und ausgebessert.
Jetzt muss ich aber weiter. Bless.

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Off Road

Bin seit gestern in Reykjavík. Nach 2 Monaten Natur und kleinen Dörfern war das erstmal wie New York. Seit ich in den Reykjavik-im-Sommer-Rausch eingetaucht bin, komme ich aber gut damit klar. Die Stadt steht echt Kopf!

Mein altes Team ist gestern mit der neuen Leiterin direkt weiter gefahren. Ich werde Montag mit einem italienischen Freiwilligen der letzten Jahre und unserem Teamleiter Roger (pens. Lehrer um die 50) für eine Woche ins Hochland nach Nyidalur fahren. Unser Einsatzort ist angeblich ziemlich weit von unserer Unterkunft entfernt, so dass es lange Tage werden und ich Roger am Steuer gelegentlich ablösen muss. Wir werden das Hochland “durchkämmen”, sprich Offroad-Idioten-Spuren mit Harken beseitigen, um Nachahmungen zu vermeiden. Letztes Jahr hat ein Team angeblich eine 32 km lange Spur weggeharkt.

Die Pläne für die Zeit danach hören sich auch ganz spannend an. Aber wie immer ist in Island nichts sicher. Nur eines: schee isses.

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Abschlussbild vor dem Snæfellsjokull

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Party in Reykjavik mit Kinderbreakdance

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Wochenendflohmarkt – manche bauen ganze Buchhandlungen auf

Abmarsch

Ich muss gehen.
René (der Koordinator des Freiwilligen-programms) hat gerade meinen Chef angerufen. Man möchte mich nächste Woche mit einigen Veteranen in Nýidalur im Hochland neben dem Vatnajökull haben und findet offensichtlich, dass ich der richtige dafür bin. Vielleicht will man den Wiederholungsfreiwilligen aber auch einfach jemanden schicken der älter ist als 25. Was da genau gemacht werden soll, weiß ich noch nicht.

Es ist etwas schade mein Team zu verlassen, aber erstens sehen wir uns spätestens in der letzten Woche wieder, zweitens sind Veränderungen ja manchmal ganz erfrischend und drittens war ich froh, dass ich mich das erstemal verhört hatte: “Christoph, you gonna lead (statt leave) your team by the end of the week.”

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Auf Stube

Sind jetzt seit einer Woche am westlichen Ende von Snæfellsnes. Ganze zwei Stunden hatte ich letzten Sonntag versucht vom östlichen Ende hierher zu trampen. Trotz massiven Verkehrs: keine Chance. Kurz bevor ich es aufgab, hielten 2 Hamburgerinnen an. Die eine: Fotografin, ursprünglich aus der Nähe von Kassel. Die andere: arbeitet in einem Laden in der Schanzenstrasse, in dem ich kürzlich erst drin war, sie war neulich in Rio und Recife (Halbwohnsitz meines Dads). Hallo an Brücke! Was raucht ihr wieder für komisches Zeugs?

Zum ersten mal sind wir nicht in Zelten. Eine ehemalige U.S. Base ist unser zu Hause. Wir schlafen in unseren Schlafsäcken auf Pritschen, kochen in einer Profi-Industrieküche, essen in einer großen Kantine und hängen am Blackjack-Tisch des Casinos mit gutem schottischen Whiskey. Letzteres ist gelogen. Gibt nur Bier. Nein, natürlich ist hier kein Casino, aber immerhin ein kleiner Aufenthaltsraum.

Organisatorisch war das hier alles sehr chaotisch. Die Ranger waren nicht wirklich auf uns vorbereitet, Projekte noch nicht bereit. Eigentlich sollten wir hier 2 Wochen mit dem anderen Teil unserer Gruppe, plus eines zusätzlichen Teams, plus 2 Kurzzeitfreiwilligen arbeiten. Insgesamt also 16 Leute. Aus Ermangelung an Aufgaben wurde die zweite Hälfte unserer Gruppe schon abgezogen. Das andere Team kommt morgen, so dass wir noch eine Woche mit 11 Leuten haben. Bisher haben wir Wege bekieselt, geweitet, vertieft, geblockt, getorft und Müll am Strand gesammelt. Besondere Fundstücke waren: ein toter Pottwal, sehr viele Flipflops, 2 Ölfässer, eine Stoßstange und ein ganzer Wald an Holz (das Bild zeigt einen von 5 Haufen).
@ Digger: findest du das etwa lustig, uns deinen Bordmüll aufsammeln zu lassen?

Mit dem Abzug unserer Kollegen wurde ein Leaderwechsel vollzogen. Wenn wir nächste Woche Snæfellsnes in Richtung südöstliches Hochland verlassen, wird es einen zweiten und letzten Wechsel geben. Dann wird Anna aus Deutschland für uns verantwortlich sein. Angeblich ist sie eine sehr gute Köchin.

Seit ein paar Tagen fällt gelegentlich eine durchsichtige Flüssigkeit vom Himmel. Wir nennen sie vorübergehend NISL (not identified strange liquid).

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Hangover Flatey

Auf meinem Weg zur Halbinsel Snæfellsnes habe ich noch einen Zwischenstopp auf der Insel Flatey eingelegt. Flatey ist klein und flach. Wie eine Hallig. Hier gibt es den extremsten Tidehub Islands (6 m). Eigentlich gehört die Insel den abertausenden Vögeln die hier rumfliegen. Hauptquartier und Trainingslager der gemeinen Küstenseeschwalbe, die mich hier zum ersten mal am Kopf getroffen hat.

Am kleinen Zeltplatz angekommen, verkündete ein Schild, der Campingplatz sei wegen Reinigung geschlossen. Ein paar Meter weiter konnte ich dann den wirklichen Grund sehen und hören: ein riesiges Zirkuszelt gefüllt mit über 200 Leuten einer Hochzeitsgesellschaft und Livemusik, die wahrscheinlich noch in Reykjavik zu hören war.
Die kauzige Campingplatzbesitzerin kam mit Hund und Schaf um die Ecke und bot mir an zu bleiben, wenn ich zahlte und nichts gegen eine garantiert schlaflose Nacht hätte.

Ich nahm das attraktive Angebot an und versuchte mich so lange wie möglich vom Zeltplatz fern zu halten indem ich die Insel erkundete.
Der Ortskern war wie eine Filmkulisse einer Astrid Lindgren Geschichte: ein paar bunte Häuser aus dem 19. Jhd. die eng aneinander standen. Und tatsächlich diente das Dorf schon einige Male als Hintergrund in Filmen. Im Gemeindesaal war eine Art “Jazz- und Rockkonzert” einer kleinen Kombo aus der Hauptstadt. Besucher und Einheimische, Kinder und Erwachsene nahmen das Tanzbein in die Hand. Ganz Flatey war wie ein Ameisenhaufen. Es wurde von einer Veranstaltung zur anderen gelaufen oder einfach nur irgendwo rumgesessen und geklönt. Kinder tummelten sich mitten in der Nacht überall herum. Um Mitternacht explodierte der Himmel in allen möglichen Gelb- und Rottönen. Ich gönnte mir ein 0,33 l Bier für 7€. Genau die gleiche Summe musste ich für mein schäbiges Stück unebenen Rasens neben dem Zirkuszelt und einigen Vogelkolonien hinlegen.

Ein oder zwei Stunden habe ich bestimmt geschlafen.
Alle Inselgäste haben sich dann Sonntag Mittag wieder am Anleger zur Fährfahrt nach Snæfellsnes eingefunden. Es war nicht zu übersehen: Flatey hat ein Massenhangover.

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Out of the wild

Bin zurück aus der Wildnis von Hornstrandir. Es war einfach umwerfend! Von der Siedlung Hesteyri aus habe ich Tagestouren gemacht. Als in den 40er Jahren der Hering ausgeblieben ist, haben sich die paar Bewohner von Hesteyri nach langer Überlegung aus dem Staub gemacht. Inzwischen werden die Häuser im Sommer teilweise wieder bewohnt.

Obwohl das Zeltlager an 2 Tagen relativ voll war (ca.10 Zelte), habe ich auf meinen täglichen Wanderungen nur ein einziges mal jemanden getroffen. Das ist schon ein sehr erhabenes Gefühl, einen Canyon, Fjord, See, eine ganze Landschaft nur für sich zu haben! Kann natürlich auch beängstigen…
Alle paar hundert Meter fließt ein Bach den Berg runter, so dass man sich keinen Kopf um Wasser machen muss.

Bis auf 2 Seelöwen (s.u.), habe ich keine besonderen Tiere gesehen. Keinen Polarfuchs und zum Glück keinen Eisbären.
“Ein Eisbär im Sommer? Das halte ich ja für SEHR unwahrscheinlich!” kommentierte eine deutsche Touristin die Zeitungsmeldung über eine vermeintliche Eisbärsichtung.
Stimmt: Eis und Sommer passt ja auch gar nicht zusammen.

Der Ankunftstag in Hesteyri war endlich mal ein Equipmenttest in Sachen Regenfestigkeit. Sowohl die 17 Jahre alten Wanderschuhe als auch die brandneue Jacke haben den Regen gut weggesteckt.
Ansonsten war von Montag bis Donnerstag das reinste Südfrankreichwetter mit gelegentlichen Polarwind. Heute zwar teilweise bewölkt, aber trotzdem heiß.

Gestern habe ich mir nach einer heftigen, achtstündigen Querfeldeinwanderung über Lava-, Schnee- und Geröllwüsten eine Stärkung im kleinen Wohnzimmercafé von Hesteyri gegönnt. Die Erwachsenen einer isländischen Familie probten Lieder in der Stube. Ich bat um Erlaubnis eine Weile zuhören zu dürfen. Man lud mich herzlich ein mit zu singen (was ich nicht tat, weil das Niveau schon über gelegentlichem Singen lag). Zum Abschied wollte man mir zu Ehren ein isländisches Lied vortragen. Mit voller Inbrunst und Hingabe haben die Isländer stehend ein sehr schönes Lied für mich gesungen. Ich war gerührt, bedankte mich und fragte noch nach dem Titel des Liedes. “Die vögelnden Vögel” war die Antwort. Ach so.

Das war bestimmt nicht mein letzter Besuch in Hornstrandir. Nächstes mal muss aber die Frau mit. Ja, wir verbringen unsere Urlaube jetzt nur noch in Island, Schatz! :mrgreen:
Morgen geht es aber per Anhalter erstmal zur Halbinsel Snæfellsnes (Jules Verne), wo ab Montag wieder in die Hände gespuckt wird (ohne Steigerung des Bruttosozialprodukts).

P.S.: Sorry für die vielen Selbstporträts. Das bringt die Einsamkeit mit sich. Ist wie beim Wellensittich mit dem Spiegel.

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Packshot of the day:

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Nochmal schnell

ins Wohnzimmer mit Muffin und Cappu – dacht ich mir. Außerdem noch den korrekten shit auf den Plattenteller gelegt. Apropos: habe noch lastminute Klopapier gekauft – daran sollte
es nicht scheissern scheitern.

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Und dann noch ein kleines Beispiel für Vogelattacken, um alle Ungläubigen meiner Erzählungen zum Schweigen zu bringen.
Die ersten zwei Szenen sind Angriffe einer Küstenseeschwalbe. Ein viel zu netter Name für die Biester. Tern (engl.) oder Isländisch Kría passt viel besser.
Sie greifen sogar Autos an. Vor ein paar Tagen sind die Jungen geschlüpft, was die Eltern nicht wirklich entspannen lässt.
Die letzte Szene zeigt den Angriff einer possierlichen Rotdrossel. Sie wartet gerne so lange mit dem Manöver, bis sich der vermeintliche Feind umdreht.

So. Jetzt aber genug. Ab nach Hornstrandir. Bless bless.

Nordlift

Unglaublich nette und hilfsbereite Menschen haben mich gestern und heute in 7 Lifts nach Ísafjörður gebracht. Tausend Dank an Daniel, Johann, die zwei von der Fischbehörde, das ältere Paar für die 2 km, an Christian, Edda und ihren Freund, das Pärchen für den letzten Kilometer vom Supermarkt zum Campingplatz und last but not least an Siggi, der mich durch den Hintereingang der geschlossenen Touristeninformation gebracht hat. Das waren sehr geile anderthalb Tage! Takk fyrir!

Endlich Ferien!
Morgen gehts mit der Fähre nach Hornstrandir. Tickets und Proviant ist paletti. Rückfahrt ist nächsten Freitag. Handynummer ist bei der Fährgesellschaft hinterlegt. Wieso eigentlich? Gibt eh kein Empfang.
Die Meldung eines Eisbären hat sich nicht bestätigt. War wohl ein Seelöwe. Besser is.
Also, lieben Gruß aus den nördlichen Westfjorden und bis bald.

Chris on holidays

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